Was ist Cumbia?

Cumbia ist ein traditioneller Tanz aus Kolumbien. Er wurde nach Costa Rica von kolumbianischen Einwanderern gebracht und hat sich dort mit dem Swing der Einwanderer aus den USA vermischt. Mit der Zeit ist aus dieser Verbindung der Swing Criollo Costariicense (kreolisch und costaricanisch geprägter Swing), der eine Mischung der schönsten Schritte und Figuren aus dem kolumbianischen Cumbia und Swing aus den Vereinigten Staaten darstellt. Die Cumbia zeichnet sich durch eine besondere Musik aus, zu der in Europa manchmal Salsa getanzt wird.

Entwicklung der Cumbia

Der erotische Tanz war früher in Costa Rica verboten und wurde nur von der Unterschicht in Hinterhöfen und schäbigen Bars getanzt. Mit der Zeit wurde der Tanz immer populärer und mittlerweile hört man Cumbia überall: in Kaufhäusern, Bussen, Taxis und zu Hause. In Latino-Tanzbars wird neben Salsa und Merengue immer Cumbia getanzt. Dabei erzählen die Texte vom Alltag, der Liebe und dem Liebeskummer.

Cumbia in Costa Rica heute

Mittlerweile wird in Costa Rica Cumbia auch in Fitnessstudios getanzt, um bei diesem frohen, ansteckenden Tanz die Ausdauer zu trainieren. Der Tanz zeichnet sich durch ein rhythmisches Auf- und abwiegen der Tänzer aus, er ist bewegungsintensiv und fördert und fordert die Ausdauer des Tänzers.

Cumbia Tanzfiguren im Salsa und Merengue

Alle Figuren des Merengue und des Salsa lassen sich bei Cumbia verwenden. Je weiter man fortgeschritten ist, desto mehr verwischen sich die Grenzen der Grundschritte – und man tanzt mehr und mehr nach Gefühl und kann alles machen, so lange es zur Musik passt. Rhythmusgefühl, Improvisation und Koordination werden bei Cumbia besonders gefördert.

Hörbeispiel: